BOWA setzt auf Carbon Management Software um Hotspots zu identifizieren und CO₂-Reporting effizient zu steuern

Über BOWA
BOWA vereint führende Medizintechnik und hochwertige Automotive‑Lösungen unter einem Dach.
Im medizinischen Bereich zählt BOWA MEDICAL zu den führenden Komplettanbietern innovativer energiebasierter Chirurgiesysteme Made in Germany. Mit hoher Fertigungstiefe, modernem Technologiemix und ausgeprägter Ingenieurskompetenz entstehen ergonomische, langlebige und wirtschaftliche Lösungen für die moderne Chirurgie. BOWA entwickelt in enger Vernetzung mit weltweit führenden Universitäten, Kliniken und Forschungsinstituten neue Lösungen für die HF‑ und Ultraschallchirurgie.
Gleichzeitig steht BOWA AUTOMOTIVE für Pioniergeist und technologische Exzellenz in anspruchsvollen Hochtemperatur‑ und Bremsanwendungen. Als global gefragter Zulieferer entwickelt und produziert BOWA Sensoren wie Bremsverschleißanzeiger sowie Kabelbäume und Versorgungsleitungen und begleitet seine Kunden von der Idee bis zur Serienreife.
Ausgangslage
Der Corporate Carbon Footprint (CCF) rückte zunehmend in den Fokus, da Kunden verstärkt transparente Nachhaltigkeitskennzahlen einforderten. Besonders Unternehmen aus der Automobilindustrie sowie deutsche Einkaufsgesellschaften im Medizinbereich fragten regelmäßig Daten zu Scope-1-, Scope-2- und Scope-3-Emissionen an. Zunehmend werden dabei auch Product Carbon Footprints (PCF) verlangt.
Gleichzeitig wurde deutlich, dass CO₂-Daten zunehmend geschäftsrelevant werden. Intern wurde das Thema daher bewusst als Chance verstanden. Die Geschäftsführung unterstützte den Aufbau eines strukturierten Carbon Managements aktiv und trieb die Einführung einer spezialisierten Softwarelösung gezielt voran.
Ziel war es, den Corporate Carbon Footprint für das Jahr 2024 erstmals vollständig zu erheben und eine belastbare Grundlage für zukünftige Nachhaltigkeitsanforderungen zu schaffen.
Herausforderungen
Vor Projektstart bestand die zentrale Herausforderung darin, vorhandene Daten zusammenzuführen und erstmals einen vollständigen Überblick über die eigenen Emissionen zu erhalten:
- hoher Zeitaufwand bei der Datensammlung, insbesondere bei eingekauften Materialien
- fragmentierte Datenlage und fehlende zentrale Datenbasis
- Koordination mehrerer internationaler Standorte
- Aufbau eines strukturierten Prozesses zur Datenerhebung und -konsolidierung
Warum Tanso
Für BOWA war eine hohe Benutzerfreundlichkeit entscheidend für die Implementierung einer Software, die eine strukturierte und effiziente Umsetzung des Corporate Carbon Footprints (CCF) ermöglicht, manuellen Aufwand reduziert und Transparenz über Emissionsdaten schafft.
Nach einer Marktsondierung und Empfehlung aus dem eigenen Netzwerk entschied sich das Unternehmen für Tanso. Die Entscheidung wurde auch von der Geschäftsführung strategisch getragen, die eine skalierbare und langfristig tragfähige Lösung für das Carbon Management etablieren wollte.
Ausschlaggebend für die Wahl waren dabei insbesondere:
- automatisierte Zuordnung von Emissionsfaktoren und strukturierte Datenverarbeitung
- intuitive, benutzerfreundliche Software, die eigenständiges Arbeiten ermöglicht
- umfangreiche Emissionsdatenbanken als Grundlage für belastbare Berechnungen
- fachliche Begleitung durch einen Partner, der die Umsetzung aktiv unterstützt und Ressourcen sowie Updates zu regulatorischen Entwicklungen bereitstellt
Ergebnisse mit Tanso
Mit der Einführung der Tanso Software konnte BOWA erstmals eine standortübergreifende CO₂-Bilanz aufbauen – ein wichtiger Schritt im Aufbau eines strategisch verankerten Carbon Managements im Unternehmen.
Ein zentrales Ergebnis war die gewonnene Transparenz über die Emissionsverteilung im Unternehmen. Die Hotspot-Analyse zeigte deutlich, wo der größte Anteil der Emissionen im Scope-3-Bereich entsteht – insbesondere bei eingekauften Materialien, Elektronikkomponenten und Transporten. Diese Erkenntnisse ermöglichen es BOWA, Reduktionsmaßnahmen gezielt dort anzusetzen, wo der größte Hebel liegt.
Gleichzeitig wurde der Bilanzierungsprozess deutlich effizienter. Durch strukturierte Workflows und automatisierte Emissionsfaktorzuordnung konnte der Zeitaufwand für zukünftige CO₂-Bilanzen erheblich reduziert werden.
Die wichtigsten Ergebnisse im Überblick:
- CCF-Bilanzierung aller drei Standorte erstmals auf einer zentralen Plattform
- klare Transparenz über die Emissionsverteilung entlang der Wertschöpfungskette
- Identifikation zentraler Emissionstreiber in Einkauf und Logistik
- deutlich reduzierter Zeitaufwand durch automatisierte Emissionsfaktorzuordnung
- strukturierte, digitale Datenbasis für transparentes Reporting gegenüber Kunden und als Grundlage für zukünftige Dekarbonisierungsmaßnahmen
Ausblick
Die Ergebnisse des Corporate Carbon Footprints wurden bereits intern kommuniziert und bilden zugleich die Grundlage für den Austausch mit Kunden aus der Automobil- und Medizinindustrie. Der Fokus liegt nun auf der effizienten Erstellung des CCFs für das Jahr 2025 sowie auf der weiteren Optimierung der etablierten Prozesse. Gleichzeitig gewinnen zusätzliche Themen an Bedeutung – insbesondere der Aufbau erster Product Carbon Footprints (PCF) sowie perspektivisch Anforderungen rund um den Digitalen Produktpass (DPP). Treiber sind dabei sowohl wachsende Erwartungen von Kunden als auch die zunehmende Bedeutung von Nachhaltigkeit im Wettbewerb.
Darüber hinaus prüft BOWA, künftig auch weitere Nachhaltigkeitsanforderungen wie VSME-Reporting zentral über Tanso abzubilden.





















































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